Oben mit Nahrung für die Nachkommen,links und rechts mit Lehmfür den Nestverschluß.
Verschiedene Lehmwespen nehmen die Nistmöglichkeiten in einem Wildbienenstand dankend an.Ansprachen sind aufgrund ihrer markanten Zeichnungen, Nesteinträgen und Nestverschlüssen sicher.
Symmorphus murarius(Große Stängelwespe)Die Weibchen legen ihre Nester in Käferbohrgängen oder in Nisthilfen an.„In jede Zelle wird ein Ei abgelegt und für weibliche Larven 5 - 8 Käferlarven und für männliche Larven 3 - 5 Käferlarveneingetragen. Meist Pappelblattkäfer-Larven.“
Symmorphus allobrogus
Der „Thron“ kann, außer im Winter, täglich angeflogen werden.
Die Wespe fliegt von Juni bis August. Als Larvennahrung werden Blattkäferlarven verschiedener Gattungen in die Nester eingetragen. „Gegenspielerin“ ist die Goldwespe - Chrysis fulgida -.
„Der Nestverschluß (Lehm) wird zur Tarnung noch mit einer Holzfaserschicht überzogen.“Auch mit Pflanzenmus und -fasern.------------------------Flugzeit: Mai - August
Gemeine Goldwespe (Chrysis ignita)
Es ist ihr Nest und es sind ihre GegenspielerinnenMännchen fliegen von Juni bis September, Weibchen von Februar bis Oktober.Nach der Begattung sterben die Männchen, die Weibchen überwintern und erscheinen im Frühjahr wieder.
Auch als Feuer-Goldwespe bezeichnet. Kopf und Brust schimmern grün und blau.Die Weibchen legen ihre Eier in die Nester von Mauerbienen und Lehmwespen. Die Larve frißt zunächst das Ei oder die Larve des Wirtes, danach die eingetragenen Nahrungsvorräte. Dann verpuppt sie sich. Diese Goldwespe fliegt von April bis September.
- August 2010 -
Erzwespe Melittobia acasta
Gegenspielerinnen dieser Lehmwespen sindGoldwespen der Gattung - Chrysis -(Goldwespen sind mit etwa 120 Arten in Mitteleuropa vertreten)